Eine Bedrohung durch einen Mann zeigt an, dass Sie sich in einer Lage befinden, in der die Tatkraft oder der Verstand einer äußeren Kraft gegenüberstehen. Wenn dieser Verstand Ihnen fremd erscheint, begegnen Sie einer Ungewissheit, die den Boden unter den Füßen lockert.
Die Bedrohung ist ein Zeichen für eine Furcht, die den Raum eng werden lässt. Wenn diese Furcht als unausweichlich empfunden wird, führt sie zu einem Zwang, dem man sich nicht entziehen kann. Ein Mann in diesem Traum ist das Bild für die Kraft, die Sie bedrängt.
Wer im Traum von einem Mann festgehalten wird, spürt die Angst vor dem Verlust von Freiheit oder Kontrolle. Wenn Sie jedoch das Festhalten als Halt gewährt erleben, wandelt sich die Gefahr in eine verlässliche Stütze, die Ihnen im Wirrwarr der Welt Sicherheit gibt. Ein Mann, der Ihnen Halt gibt, ist ein Zeichen für die Rückkehr der Ordnung.
Ein Mann, der Sie angreift oder der Sie bedrängt, macht die Furcht körperlich greifbar. Wenn Sie Angst vor einem Mann haben, ist dies der Ausdruck einer inneren Beklemmung, die den Verstand prüft.
Wenn Sie von einem Mann bedrängt werden oder wenn Sie Angst vor einem Mann haben, ist dies die unmittelbare Erfahrung der Ungewissheit, die ein fremder Verstand auslösen kann. In den alten Kalendern steht der Mann neben der Kraft, und wenn diese Kraft Ihnen unklar erscheint, weicht die Sicherheit des Bekannten.
Ein Angriff durch einen Mann zeigt, dass die Bedrohung nicht mehr nur im Schatten steht, sondern als Zwang auf Sie einwirkt. Das Wörterbuch ordnet die Handlung des Angreifens der Notwendigkeit zu, sich einer Lage zu stellen, die keinen Aufschub duldet.
Wenn Sie von einem Mann festgehalten werden, ist das ein Traum über die Art des Haltens. Da das Festhalten im Verzeichnis der Handlungen zwischen Bewahrung und Verlust steht, entscheidet die Art der Berührung, ob Sie die Last der Bedrängnis spüren oder die Ruhe einer Stütze finden.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Mann
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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