Eine Anstalt bedeutet, dass das eigene Leben nicht mehr in der eigenen Hand liegt. Es zeigt eine Lage an, in der fremde Regeln und fremde Wege den Takt vorgeben und der eigene Wille sich zurücknehmen muss.
Wenn Sie diesen Traum sehen, begegnen Sie einer Ordnung, die von außen auf Sie wirkt. Die Freiheit, die Sie kennen, ist in diesem Moment durch eine fremde Bestimmung ersetzt worden. Das Leben wird von einer Macht gelenkt, die keinen Platz für Ihr eigenes Handeln lässt.
Wer den Weg aus der Anstalt verlässt, findet die Genesung. In den alten Büchern steht das Zeichen dort, wo die Ordnung die Grenze zur Befreiung zieht, und so bringt das Verlassen der Anstalt die Rückkehr zu sich selbst.
Ein unvollendeter Traum, eine Anstalt zu betreten, zeigt den Zwang, dem man sich nicht entziehen kann. Die Schwere liegt darin, dass die fremde Macht den Raum einnimmt.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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